Pricing Friendsby hy, zur StartseiteGespräch mit hy

Folge #141 · 03.09.2026 · 62 Min.

OMR und Pricing mit Till Göhring: Warum ist ein Ticket für 649 Euro noch zu günstig?

Aus einem Marketing-Seminar mit rund 200 Teilnehmenden ist in 15 Jahren ein Medienunternehmen mit acht Geschäftsfeldern, rund 400 Mitarbeitenden und knapp 65 Millionen Euro Gruppenumsatz geworden. Sebastian Voigt spricht mit Till Göhring, COO von OMR, über das Pricing dahinter. Ticketing und die Aussteller- und Sponsoring-Seite tragen laut Till in etwa gleich viel zum Umsatz bei, das Festival selbst macht knapp die Hälfte des Geschäfts aus. „Es gibt sicherlich einige, für die das OMR-Ticket zu teuer ist, aber deutlich mehr, für die es eher zu günstig ist. Deswegen sind wir tendenziell einen Tick drunter", sagt Till über die Preisstrategie fürs Festivalticket, das regulär bei 649 Euro liegt. Till spricht außerdem über die größten Festival-Momente der letzten Jahre, warum OMR trotz eines rein deutschsprachigen Events international wachsen will, und wie aus einem einzelnen Festival mittlerweile acht Geschäftsfelder von Podstars bis Education geworden sind. Warum OMR daneben bewusst auf ein einzelnes Premium-Ticket setzt, den Black Pass für 1.999 Euro, statt auf 20 verschiedene Tickets für 20 Zielgruppen, erfahrt ihr in der neuen Folge.


Über den Gast

Till Göhring ist COO von OMR, eine Rolle, die er Anfang dieses Jahres übernommen hat. Ähnliche Aufgaben wie Prozesse, Strukturen und Controlling sowie die Schnittstelle zu den einzelnen Units hatte er zuvor schon inne. Bevor er vor knapp drei Jahren zu OMR kam, arbeitete Till fünf Jahre als M&A-Berater bei Park Lane, wo er sich vor allem um Unternehmensverkäufe kümmerte, mit Fokus auf Agenturen, Software- und Medienunternehmen.

Transkript

Till GöhringGibt ja einige Events, die die dann einen Ansatz fahren, dass sie 20 verschiedene Tickets haben für 20 verschiedene Zielgruppen. Da haben wir uns immer dagegen entschieden. Aber ich würde behaupten, dass es sicherlich einige gibt, für die das Ticket zu teuer ist, wo diese Value Proposition nicht passt, aber deutlich mehr, für die es eher zu günstig ist im Vergleich zu dem, was man bekommt, und ganz wenige, für die es jetzt genau richtig ist. Und diesen Preispunkt kannst du, glaube ich, nie so so ganz treffen. Deswegen sind wir tendenziell einen Tick drunter.

SprecherinHerzlich willkommen zum Pricing Friends Podcast mit Sebastian Voigt.

Sebastian VoigtHallo liebe Pricing Friends. Schön, dass ihr diese Woche wieder dabei seid. Heute in einem anderen Environment. Nein, wir haben nicht unser Studio umgebaut, sondern ich darf heute hier noch mal zu Gast sein bei OMR. Und dementsprechend überraschend reden wir heute über das Pricing bei OMR. Wer schon mal auf dem Festival war, da laufen große Stars rum, das wisst ihr. Ryan Reynolds war, glaube ich, schon da, Kim Kardashian, Dirk Nowitzki, die Kaulitz-Brüder, Heidi Klum und Co. Einer der Mainbrains der OMR sitzt mir heute gegenüber, nämlich Till Göhring. Du bist COO bei OMR und damit auch unter anderem auch verantwortlich fürs Thema Pricing für die Tickets, für die Festivals. Ja, ein bisschen zumindest. Teilweise, teilweise. Da gehören mehrere Schultern dazu. Wir wollen heute mal darüber sprechen, nicht nur über das Ticketing oder die Ticketing-Preise beim OMR Festival, sondern natürlich auch über die größten Highlights, die in den letzten Jahren beim OMR Festival passiert sind und was nächstes Jahr 2027 alles auf uns zukommt. Insofern, danke, dass ich heute hier sein darf und danke, dass du im Podcast bist.

Till GöhringDanke dir, dass du rumgekommen bist nach Hamburg. Freue mich sehr darauf.

Sebastian VoigtKurzer Weg aus Berlin und für das schöne Studio. Ich muss mal gucken, ich plane ja immer noch bei High unser Studio mal abzugraden und hier stehen drei Kameras, hier gibt's eine Producerin, die Schallisolierung ist perfekt, also Role Model.

Till GöhringSogar einer der, ich glaube, zwei Räume bei uns, die klimatisiert sind, also gerade im Sommer ganz handy.

Sebastian VoigtSonst keine?

Till GöhringNee, sonst haben wir keine. Wir haben einen Keller, da ist es relativ kalt, da haben wir auch ein paar Räume. Die sind im Winter nicht so beliebt, im Sommer dann dafür ganz angenehm. Aber genau.

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