Pricing Friendsby hy, zur StartseiteGespräch mit hy

Folge #010 · 29.02.2024 · 39 Min.

Private Equity und Pricing mit Patrick Katenkamp: Wie wichtig ist Pricing für den Erfolg von Private-Equity-Investitionen?

In dieser Episode gewährt Patrick Katenkamp, ein erfahrener PE-Experte und Partner bei Elvaston, spannende Einblicke in die entscheidende Rolle des Pricings für den Erfolg von Private-Equity-Investitionen.


Wie beeinflusst die richtige Preisgestaltung das Wachstum und die Rentabilität von Startups und Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen? Warum ist Pricing entscheidend für Private Equity? Wie maximiert Elvaston den Erfolg von Private-Equity-Transaktionen durch Pricing?

Nutzt die Gelegenheit, von den Erfahrungen und Strategien eines angesehenen Private-Equity-Profis zu profitieren. Egal, ob Du ein Startup-Gründer, ein Unternehmer oder ein Investor bist, diese Episode bietet unverzichtbare Erkenntnisse, um die Rentabilität und das Wachstum Deines Unternehmens zu steigern.


Taucht ein in Folge zehn, um zu erfahren, wie eine effektive Pricing-Strategie dazu beitragen kann, das langfristige Wachstum und den Erfolg Eures Unternehmens zu fördern.


Über den Gast:

Patrick Katenkamp, ein Experte im Bereich Private Equity und Partner bei Elvaston, verfügt über umfangreiche Erfahrungen in renommierten Finanzinstituten. Sein strategisches Denken und Fachwissen helfen bei der Strukturierung und Durchführung erfolgreicher Transaktionen, wobei stets nachhaltige Wertschöpfung im Fokus steht. Aktiv beteiligt er sich an der Weiterentwicklung von Unternehmensstrategien und unterstützt die Implementierung effektiver Pricing-Strategien, um das Wachstum und die Rentabilität der Portfoliounternehmen zu maximieren. Durch seine umfassende Erfahrung und sein Engagement für Exzellenz hat sich Patrick Katenkamp als anerkannter Experte in der Private-Equity-Branche etabliert und ist ein wertvoller Partner für Unternehmer und Investoren gleichermaßen.


Transkript

Patrick KatenkampWenn ich eine kleine Softwarefirma habe, 5 Millionen Umsatz oder so, dann bin ich halt oft bei Multiples, die eher bei 10 oder drunter liegen. Wenn ich jetzt eine größere Softwarefirma, wie über die wir gerade gesprochen haben, 100 Millionen Umsatz, dann bin ich eher Richtung 20, 18 20. Wenn ich jetzt noch ein Subscription-Modell habe und einen sehr hohen Recurring Revenue habe, dann bin ich noch deutlich drüber.

Sebastian VoigtHerzlich willkommen zum Pricing Friends Podcast mit Sebastian Voigt. Wieder einmal hallo und herzlich willkommen zum Pricing Friends Podcast. Ich freue mich, heute Patrick Katenkamp bei uns begrüßen zu dürfen. Schön, dass du da bist, Patrick.

Patrick KatenkampJa, hallo, Sebastian. Freut mich, dass es jetzt geklappt hat und wir heute uns über Private Equity unterhalten können.

Sebastian VoigtJa, hallo, Patrick. Schön, dass du da bist. Ich freue mich sehr, dass es jetzt geklappt hat. Bevor wir vielleicht in medias res einsteigen, wie immer, würde ich dir die Chance geben, dich ganz kurz vorzustellen und was du machst. Was man vielleicht schon dem Cover entsehen kann, du bist Operating Partner bei Elvaston Capital Management hier in Berlin. Hast vorher, glaube ich, 20 Jahre oder länger in verschiedenen Softwarefirmen gearbeitet, also wenn wir einen Softwareexperten haben, dann dich jetzt. Aber was hat dich vielleicht auch bewogen, dann irgendwann die Fronten zu wechseln vom operativen Geschäft ins ja, Operating Partner Geschäft?

Patrick KatenkampJa, danke erstmal für die Vorschusslorbeeren und ja, also wie gesagt, ich habe bin bei Elvaston wahrscheinlich eher so der klassische Software-Guy, der halt eher so den Industrie-Background hat. Ich habe klassisch Informatik studiert, war dann in der Beratung, habe dann MBA in England gemacht, war aber Booz Allen in der Unternehmensberatung, war dann bei GM und habe dort so Digital Transformation in Europa und USA gemacht. Bin dann zu meinem größten Abenteuer in den Mittelstand gegangen und war CEO von einer mittelständischen Softwarefirma mit 80 Leuten. War wahrscheinlich am Anfang so mein größter Kulturschock, weil das ja doch etwas anders ist wie bei großen Corporates.

Sebastian VoigtMhm.

Patrick KatenkampWir hatten dann eine ganz guten, wie sag mal, Phase, haben die Firma von 80 auf knapp 1000 Mitarbeiter aufgebaut, ein IPO gemacht in London. Und dann hatte ich irgendwie Lunte gerochen vom Mittelstandssoftware-Geschäft. Und sind dann von Amerikanern gekauft worden, waren am Nasdaq, da bin ich dann nach 2 3 Jahren sind die dann wieder gekauft worden, dann rausgegangen, da hat das kulturell nicht mehr so gepasst. Und das war dann so bei mir der Zeitpunkt, wo ich angefangen habe mit Private Equity mehr zusammenzuarbeiten. Und da hatte ich dann mit Bain Capital, mit Elvaston, mit 1 2 anderen zusammengearbeitet und hatte dann mehr und mehr intensiv mit Elvaston zusammengearbeitet, weil mich so dieses Software-Mittelstandsgeschäft sehr interessiert hat. Das fand ich sehr spannend, so diesen Transformationsschritt von sag mal kleinen, familiengeführten Unternehmen zu was wirklich Größerem. Und ja, und dann nach ein paar Jahren in unterschiedlichen Board-Rollen und Advisor-Rollen, nebenbei hatte ich dann als CEO noch eine größere Firma geführt, bin ich dann bei Elvaston als Partner mit eingestiegen und haben dort so das Operating- und Value-Creation-Team und unseren Approach aufgebaut.

Sebastian VoigtAber die Firma, die du eben beschrieben hast, von 80 auf 1000 Mitarbeiter, ist das könnte das ein klassischer Elvaston-Case sein, sowohl vom Investment

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