
Medien und Pricing mit Christoph Keese: Welche Preise lassen sich zukünftig für Medieninhalte aufrufen?
In der zweiten Folge von "Pricing Friends" begrüßt Sebastian den Medien- und Digitalexperten Christoph Keese. Gemeinsam sprechen sie über die Welt des Pricings in Verlagen und Medienunternehmen.
Christoph hat die digitale Transformation des Geschäftsmodells von Axel Springer geprägt und mit seinen Büchern (u.a. “Silicon Valley”, “Silicon Germany”, “Disrupt Yourself”) Deutschland zu neuer Innovationskraft verholfen.
Christoph und Sebastian diskutieren in dieser Podcast-Episode über das Pricing von Medienangeboten - von der klassisch-gedruckten Zeitung der BILD über das Paid Content Abo von WELTplus oder ThePioneer bis hin zu modernen, vertikalen B2B-Newsangeboten wie Politico und gehen auf die Herausforderungen bei der Preisgestaltung neuer Medienprodukte ein. Sie reflektieren die digitale Transformation der Medienbranche und wie sich Abonnements und deren Preisstrategien in diesem sich wandelnden Umfeld entwickeln.
Diese Episode bietet tiefgehende Einblicke in die Preisstrategien der Medienbranche und regt zum Nachdenken über die Komplexität und Bedeutung von Pricing-Entscheidungen an.
Taucht ein in dieses spannende Expertengespräch und erhaltet wertvolle Erkenntnisse, die sowohl für Brancheninsider als auch für Interessierte außerhalb der Medienwelt bereichernd sind.
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Über den Gast:
Christoph Keese ist Journalist, Verlagsmanager, Bestsellerautor, Visionär, Podcaster und Unternehmensberater rund um Fragen der digitalen Transformation und technologischen Innovation. Er gehört zu den Mitgründern der Financial Times Deutschland, leitete als Chefredakteur die WELT am Sonntag und WELT Online, ist CEO von WORLD.MINDS und trieb die Digitalisierung bei Axel Springer voran.
Transkript
Christoph KeeseDer höchste Preis für Informationen, den man so im Massengeschäft, dazu würde ich auch Bloomberg und Reuters Thomson zählen, entnimmt, sind so um die 25.000 $. Eine typische deutsche überregionale Zeitung kostet ungefähr 600 € im Jahr und die FT und The Economist, die sind so bei 1200 Pfund, Euro, Dollar, Franken pro Jahr. Mich hat immer gewundert, wie es eigentlich sein kann, dass dazwischen eigentlich kaum Medien angeboten werden. Also wie kann es denn eigentlich sein, dass die besten traditionellen Medien 1000 kosten, dann kosten Bloomberg und Reuters Thomson aber 25.000. Da war ein großes Loch und Politico, jetzt auch Table und so weiter, die zeigen, dass es tatsächlich auf dem Drittel des Preispunkts einen Markt gibt und ich würde mich jetzt zu der These, dafür habe ich null Beweise, aber du bist ja der quantifizierende Analytiker, kannst ja mal schauen, ob es da vielleicht irgendwelche Beweise für gibt. Aber ich würde sagen, wenn zwei Preispunkte gibt, die weit auseinander liegen, dann gibt es zwischen diesen Preispunkt auf einem Drittel der Strecke und auf zwei Drittel der Strecke jeweils einen Markt. Das wäre jetzt meine These.
SprecherinHerzlich willkommen zum Pricing Friends Podcast mit Sebastian Voigt.
Sebastian VoigtHerzlich willkommen zum Pricing Friends Podcast. Hallo Christoph!
Christoph KeeseHallo Sebastian!
Sebastian VoigtHeute wollen wir reden über Pricing bei Verlagen und Medienunternehmen und ich freue mich sehr, dass du da bist. Bevor wir allerdings loslegen thematisch, du hast, glaube ich, in 6 Jahren, ich habe es mir aufgeschrieben, über 260 Folgen des Pioneer Briefing Podcasts gemacht?
Christoph KeeseJa, richtig.
Sebastian VoigtBist Host des Tech Briefing bei Media Pioneer. Hast du Tipps für mich, worauf soll ich achten in den nächsten Wochen, Monaten?
Christoph KeeseAuf interessante Gäste, aber da bist du ja auf sehr gutem Wege.
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